«Culturescapes China. Chinas Kulturszene ab 2000»

Buchpräsentation

MI 15.09.
20:00
Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel ‹Bilder› für die bildende Kunst, ‹Images› für Film und Fotografie, ‹Dialoge› für Literatur und Bühnenkunst, ‹Töne› für Musik und ‹Räume› für Architektur. Die Autoren und Autorinnen dieses Buches, die das chinesische Kunstschaffen der unterschiedlichen Disziplinen beschreiben, sind in der chinesischen Szene aktiv involviert.

Stand das Leben von Künstlern in China in den 1990er-Jahren im Zeichen des Untergrundes, der Illegalität und finanzieller Probleme, begann gegen Ende des Jahrtausends eine langsame Annäherung zwischen den Künstlern und den Vertretern des offiziellen China, die schliesslich zur Kommerzialisierung und Institutionalisierung der Kunst in den 2000er-Jahren führte. Die Regierung begegnet dem Interesse des Westens und entdeckt Kunst als kommerziell nutzbares Gut, gleichzeitig sehen manche Künstler eine Chance, aus der Illegalität aufzutauchen manchmal auf Kosten der künstlerischen Integrität. Es begann eine rasante Zeit, die geprägt war von Kommerz und Globalisierung, in der Kunstmarkt und Digitalisierung boomten, von scheinbar uneingeschränkten Möglichkeiten. Die alten Ikonen der vergangenen zwanzig Jahre wurden durch neue Gesichter abgelöst. Diese Veränderungen wurden auch von Kritik begleitet, manchen Künstlern und ihren Werken wurde Inhaltslosigkeit nachgesagt. Doch neue kritische Stimmen wachsen nach.

Herausgeber: CULTURESCAPES
Gastherausgeberinnen: Katharina Schneider-Roos und Stefanie Thiedig
Mitherausgeber: Jurriaan Cooiman (Christoph Merian Verlag)