Soap&Skin

DO 24.09.
21:00
Anja Plaschg alias Soap&Skin hat letzte Woche den renommierten Amadeus Award gewonnen. Herzliche Gratulation zum «Grammy» der österreichischen Musikszene!

«Österreichs next Wunderkind» (taz) bringt seinen dunkel-magischen Kammerpop in die Kaserne. «Lovetune for Vacuum», das Debut-Album der 18-jährigen Anja Plaschg, alias Soap&Skin, gehörte zu den am heissesten ersehnten Veröffentlichungen dieses Frühjahrs. Es sei, frohlockte der Wiener «Falter», seit langem «die erste Platte aus dem österreichischen Musik-Untergrund, die weltweit wahrgenommen wird». Und wie: Das Album erhielt hervorragende Kritiken überall in Europa. Selbst die deutschen Primetime-Nachrichten berichteten. Soap&Skin wurde als «Sensation»gefeiert, mit Nico, Björk und Kate Bush verglichen. Die Künstlerin spielte eine ausverkaufte Tournee in Österreich und Deutschland.

«Sie nennt sich bzw. ihr Projekt Soap&Skin. Viel war schon zu lesen. Viele Referenzen und Vergleiche wurden aufgemacht. Befreien wir sie doch einfach mal davon und widmen uns ihrer Popmusik. Piano, verstohlene Beats, Eletronikgekramsel und Geräusche. Darin, darunter, darauf, dahinter und davor tönt Plaschgs Stimme, einprägsam, eigen und auch mal gar nicht. Hier stehen Stimme und hoch emotionaler Pop sozusagen auf einem Grund, der auch mal klackert und knirpselt und sich nicht vor Blockflötenanklängen schämt. Dennoch keine Niedlichkeit, dann schon eher Sigur Ròs aus Österreich. Berge und Wälder tun es ja auch.» (De:Bug, 23.03.09)