Gefühlstraining für weltweite Körper

Andreas Liebmann

FR 20.05.
20:00
SA 21.05.
20:00
Ein aufgeklärter Weltbürger sein. Sich auf seine Beobachtungen verlassen, die Welt in eigenen Worten beschreiben und begreifen. Wie funktioniert das in Zeiten des vermeintlichen Kontakts aller mit allen? Demonstrationen oder ein Purzelbaum fordern meinem Körper etwas anderes ab, als das Anklicken von Online-Petitionen im Internet. Aber wie verändert sich mein Körper, wenn ich meine Gefühle um die Welt winden kann? Was heisst das, eine Meinung haben? Was heisst das, Lieben? Inspiriert von J.M. Coetzees Roman «Tagebuch eines schlimmen Jahres» synchronisieren sich in «Gefühlstraining für weltweite Körper» körperliche Beziehungen mit Ansichten zu Demokratie, zu Schuld und Verantwortung, zum ewigen Lieben und zum persönlichen Charakter von Städten.

«Andreas Liebmann schickt uns auf einen atemberaubenden Parcours, der auf den Ebenen Text, Musik und Bewegung gleichzeitig über die Welt nachdenkt, sich dabei selber überschlägt und oft im Sekundentakt analytisch, poetisch, geschmacklos, beliebig, lustig und rührend ist.»
(Sophie Caflisch, Kulturkritik)

Am Sonntag, den 22. Mai um 15 Uhr zeigt Andreas Liebmann in Zusammenarbeit mit dem Medienkunst-Aktivisten Heath Bunting und den Aktionskünstlerinnen Celia und Nathalie Sidler «Gefühlstraining extended - weltweite Körper an der Landesgrenze» eine ortsspezifische Freilichtadaption des Stückes in der Basler bblackboxx. www.bblackboxx.ch

Einführungstraining auf www.gtwwk.de. Spielen Sie mit!

Koproduktion: Kaserne Basel, HAU Berlin, Alte Liebe Produktionen in der Schwankhalle Bremen, Schlachthaus Bern
Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

www.andreasliebmann.ch