«Host Club 2»-Thema Tradition
Eine Gesprächsservice von Marcel Schwald/Paraform
SchauspielerInnen: Michael Buseke, Dominique Lüdi, Karisa Meyer, Patricia Nocon | Musik: Sandro Corbat | Chatroom: Donata Ettlin | Künstlerische Leitung: Marcel Schwald | Produktion: Reto Keller | Licht: David Buser | Bühne: Heini Weber | Ausstattung und Styling: Team Host Club mit Unterstützung von Jana Kessler | Video Trailer: Silvia Bergmann | Dramaturgische Beratung: Boris Brüderlin | Mit: Rahel Nebiker
Welche Traditionen prägen Basel? Was überlebt, was verschwindet, was entsteht neu und was wird wieder ausgegraben? Während Köhler, Sandverkäufer und Kutscher, die früher das Stadtbild prägten, von technischen Entwicklungen wegrationalisiert wurden, können sich Nonnen oder Hausbesetzer bei radikal schwindendem Terrain gerade noch so halten. Politische Parteien halten an der Konservierung der heterosexuell konstituierten Kleinfamilie fest. Über fehlende Minarette muss uns nach wie vor der Fliegende Teppich an der Herbstmesse hinwegtrösten. Host Club spürt den Traditionen Basels nach, wie sie unser Zusammenleben regulieren, welche neuen Inputs und welche Ideen dahinter stehen.
Der «Host Club» ist ein Gesprächsservice im Setting eines Nachtclubs, ganz in der Tradition japanischer Host Clubs, in denen die Gäste für ein Gespräch mit ihrem Gastgeber bezahlen. Marcel Schwalds «Host Club» engagiert sich für eine Austausch- und Gesprächskultur in Basel und begleitet sein Publikum in eine neue Form der Begegnung. Ein zuvorkommendes Team von Gastgebern verwickelt Sie in ein Gespräch, wird Sie schnell und behaglich in Dialoge und Konversationen führen. Der «Host Club» ist somit ein Angebot, ins Theater zu gehen, um zu reden. Die Platzzahl ist beschränkt, der Ausgang der Gespräche ungewiss.
Der Basler Marcel Schwald (*1976) verknüpft Praktiken des Theaters, der Performance, des Journalismus und der Soziologie miteinander und fragt nach Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Kommunikation. Als Performer trat Marcel Schwald in freien Produktionen u.a. am Mousonturm Frankfurt a. M., am Staatstheater Stuttgart, bei der Ruhrtriennale und am Theater an der Sihl, Zürich auf. Eigene Produktionen zeigte er unter anderem beim Festival Wunder der Prärie in Mannheim und beim Theaterfestival Groningen. Zuletzt war er 2007 mit dem Projekt «JUMBO ROYAL – naked!» bei Treibstoff Theatertage Basel zu sehen.
«Host Club» wird unterstützt von Fachausschuss Theater Tanz BS/BL, Nitoba, Ernst Göhner Stiftung, Denkpraxis Martina Bernasconi und den Brockenstuben «Glubos» und «Auf dem Wolf».
Welche Traditionen prägen Basel? Was überlebt, was verschwindet, was entsteht neu und was wird wieder ausgegraben? Während Köhler, Sandverkäufer und Kutscher, die früher das Stadtbild prägten, von technischen Entwicklungen wegrationalisiert wurden, können sich Nonnen oder Hausbesetzer bei radikal schwindendem Terrain gerade noch so halten. Politische Parteien halten an der Konservierung der heterosexuell konstituierten Kleinfamilie fest. Über fehlende Minarette muss uns nach wie vor der Fliegende Teppich an der Herbstmesse hinwegtrösten. Host Club spürt den Traditionen Basels nach, wie sie unser Zusammenleben regulieren, welche neuen Inputs und welche Ideen dahinter stehen.
Der «Host Club» ist ein Gesprächsservice im Setting eines Nachtclubs, ganz in der Tradition japanischer Host Clubs, in denen die Gäste für ein Gespräch mit ihrem Gastgeber bezahlen. Marcel Schwalds «Host Club» engagiert sich für eine Austausch- und Gesprächskultur in Basel und begleitet sein Publikum in eine neue Form der Begegnung. Ein zuvorkommendes Team von Gastgebern verwickelt Sie in ein Gespräch, wird Sie schnell und behaglich in Dialoge und Konversationen führen. Der «Host Club» ist somit ein Angebot, ins Theater zu gehen, um zu reden. Die Platzzahl ist beschränkt, der Ausgang der Gespräche ungewiss.
Der Basler Marcel Schwald (*1976) verknüpft Praktiken des Theaters, der Performance, des Journalismus und der Soziologie miteinander und fragt nach Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Kommunikation. Als Performer trat Marcel Schwald in freien Produktionen u.a. am Mousonturm Frankfurt a. M., am Staatstheater Stuttgart, bei der Ruhrtriennale und am Theater an der Sihl, Zürich auf. Eigene Produktionen zeigte er unter anderem beim Festival Wunder der Prärie in Mannheim und beim Theaterfestival Groningen. Zuletzt war er 2007 mit dem Projekt «JUMBO ROYAL – naked!» bei Treibstoff Theatertage Basel zu sehen.
«Host Club» wird unterstützt von Fachausschuss Theater Tanz BS/BL, Nitoba, Ernst Göhner Stiftung, Denkpraxis Martina Bernasconi und den Brockenstuben «Glubos» und «Auf dem Wolf».
