Werkstatt Bern: VA Wölfl

«Vom Verschwinden des Darstellers oder was dann noch auf der Bühne übrig bleibt»

MI 12.11.
20:00
Mit Studenten des Studiengangs Master of Arts in Theatre (Scenic Arts Practice / Performative Künste), Hochschule der Künste Bern

Arbeitspräsentation des Projekts „Schauspielerbeschimpfung“
Der Bildende Künstler VA Wölfl und die Studierenden experimentieren sechs Wochen lang mit den Gegensätzen sichtbar-unsichtbar, laut-leise, bescheiden-unbescheiden, Schein-Sein. Dabei werden darstellerische Formen reduziert, stereotype Muster aufgebrochen und das methodische Repertoire des Theaters in Frage gestellt.  Eine Versuchsanordnung mit den Variablen Raum, Licht und Ton – und Darstellern.

VA Wölfl ist Bildender Künstler und leitet seit Mitte der 80er Jahre die Kompanie NEUER TANZ in Düsseldorf. Er ist Preisträger des „World-Wide-Video“-Award (1982), erhielt den ersten „Deutschen Produzentenpreis für Choreographie“ (1995) und den „Kritikerpreis 2006“. 2007 wurde er in die Akademie der Künste Berlin aufgenommen. Neben Sidi Larbi Cherkaoui, der zur Saisoneröffnung der Kaserne im September zu Gast war, und William Forsythe gehört VA Wölfl derzeit zu den wichtigsten Choreographen im zeitgenössischen Tanz.

Seit Herbst 2008 bietet die Hochschule der Künste Bern (HKB) den Studiengang Master of Arts in Theatre Vertiefung Scenic Arts Practice / Performative Künste an. Er umfasst das gesamte Feld der darstellenden Künste: Elemente wie Raum, Klang, Körper und Text werden als theatrale Medien mit äquivalenter Bedeutung verstanden.