YAA! – Young Associated Artist

Mentoring Programm / In Zusammenarbeit mit Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung

«YAA! – Young Associated Artist» von Pro Helvetia ermöglicht jungen Künstler_innen und der Kaserne Basel eine zweijährige Partnerschaft. Das Mentoring-Programm bezieht sich einerseits inhaltlich auf Ideen für zukünftige choreografische Arbeiten und stellt dafür verschiedene Aspekte der Choreografie in den Fokus, wie zum Beispiel Bewegung, Raum, Kunst und Ritual. Darüber hinaus geht es in einem zweiten Schwerpunkt um Fragen der Kommunikation, spezifischer Produktionsnetzwerke und Produktionsabläufe in den performing arts.
2016 – 2018 / Tabea Martin

Tabea Martin (1978) studierte Modernen Tanz an der Hochschule der Künste in Amsterdam und tanzte in Holland unter anderem mit Piet Rogie & Company, sowie in Stuttgart bei Fabian Chyle und Irland mit Nick Bryson. 2006 schloss sie ihr zweites Studium, Choreographie, an der Rotterdamse Dansacademie ab. Gemeinsam mit Matthias Mooij waren sieben Vorstellungen 2003 / 2004 / 2005/ 2006 / 2008 / 2010 / 2012 in der Schweiz zu sehen. Tabea Martin wurde nach Berlin zum Theatertreffen eingeladen und nach Zürich zum SIWIC 2004 mit Mauricio Wainrot. Im Dezember 2004 entstand die Vorstellung A coté de l ombre, welche in Rotterdam Premiere hatte. Seither sind weitere Choreografien enstanden, welche unter anderem in Holland und der Schweiz gezeigt wurden. 2007 wurde sie zum Syposium mit Forced Entertainment in Essen PACT Zollverein eingeladen. Des weiteren entstanden Choreografien fürs Junge Theater Basel. 2009 kollaborierte sie mit der englischen Filmemacherin Lucy Cash am B-Motion Festival in Italien sowie  beim Grand Theatre Groningen mit der Regisseurin Merel de Groot. Weitere Choreographien entstanden für Compagnie Conny Jansen, DUET FOR TWO DANCERS oder BERN BALLETT, IS ANYBODY OUT THERE. Ausserdem arbeitete sie an Stadttheatern gemeinsam mit Regisseur Sebastian Nübling, Elina Finkel. Schauspielhaus Zürich, Gorki Theater Berlin. Ihre Arbeit FIELD wurde von Aerowaves in die PRIORITY GROUP ausgewählt. 2015 arbeitete sie am Theater Neumarkt mit Sibylle Berg sowie am Staatstheater Oldenburg mit Elina Finkel.
Tabea Martin gewann in Holland den Wim Bary Preis für ihre choreographische Arbeiten. Ebenso wurde sie vom wichtigsten Holländischen Festival Nederlandse Dansdagen nominiert als vielversprechendes Choreographie Talent.  2015 hat Tabea Martin den Spezialpreis der Berner Tanzpreise gewonnen. 2016 gewinnt sie den Kulturpreis/Spartenpreis Tanz Baselland. 2016 entsteht ihre neue Choreographie BEYOND INDIFFERENCE in der Kaserne Basel.

www.tabeamartin.ch
2014 – 2016 / Kiriakos Hadjiioannou

Kiriakos Hadjiioannou studierte Tanz an der National School of Dance (BA) in Athen und Angewandte Theaterwissenschaften, Choreografie und Performance (MA) an der Universität Giessen. Seit 2011 lebt er in Basel und entwickelte hier die Stücke «Second Skin», «Le Sacre du Printemps – Suite Bâloise» und «Oder wem gehört die Welt». Ausserdem arbeitete er bei dem Stück «Not My Piece – postcapitalism for beginners» von Martin Schick mit.  Hadjiioannous Arbeiten beschäftigen sich insbesondere mit dem Verhältnis Körper/Bewegung im Kontext verschiedener Tanztraditionen und -praktiken. Ein Schwerpunkt seines Interesses liegt in der Auswirkung neuer Medien und historischen Bewusstseins auf emotionale und physische Fähigkeiten des Tänzerkörpers. Als Performer arbeitete er mit zahlreichen international agierenden Choreografen und Künstlern zusammen, zurzeit u.a. mit Alexandra Bachzetsis und Sebastian Matthias.

Kontakt: dominikunst@gmail.com