Boris Nikitin (BS) / Zuleikha Chaudhari (IND) «Also the real thing»

CROSSROADS – Internationale Perspektiven auf Kultur, Kunst und Gesellschaft

Beginn: 18:30
Performative Installation / Einlass jederzeit möglich
Die Schauspielerin Gaurangi Dang aus New Delhi stellt sich ihrem Publikum vor. Sie spricht über ihre Person, ihr Leben und spielt eine Rolle aus ihrem Theaterrepertoire. Ist sie Teil eines Vorsprechens, einer Installation oder eines Re-enactments? In ihrer Rauminstallation «Also the real thing» versuchen die indische Regisseurin Zuleikha Chaudhari und der Schweizer Regisseur Boris Nikitin eine Auseinandersetzung – mit echten und gespielten Gefühlen – über Arbeit, Repräsentation, Repetition, Realität und Fiktion. Im Oktober 2013 haben Zuleikha Chaudhari und Boris Nikitin in New Delhi über Zeitungsannoncen und das Internet zu einem Casting für das Theaterprojekt «Also the real thing» aufgerufen. Über hundert Schauspieler_innen aus der Theater- und Filmszene haben sich gemeldet. Die sechs ausgewählten Performer_innen zeigten ihre Auditions in einem fünfstündigen Live-Loop in der Rauminstallation «Also the real thing». Im jungen theater basel präsentieren Zuleikha Chaudhari und Boris Nikitin zusammen mit Gaurangi Dang während «CROSSROADS» einen Auszug aus diesem gemeinsamen Projekt.

Boris Nikitin ist Theaterregisseur, Installationskünstler und Leiter des Basler Festivals «It’s the real thing - Basler Dokumentartage». Er erarbeitet Projekte in der internationalen freien Szene, für Festivals und im Stadttheater. Fast alle seine Arbeiten thematisieren Konstruktion, Darstellung und Verdoppelung von Realität und Identität. Zuleika Chaudhari arbeitet als Regisseurin und Lichtdesignerin in New Delhi und Mumbai. In ihren Arbeiten erforscht sie die Beziehung zwischen Text, Raum und Performer_in und die performative Erfahrung der Zuschauer_innen.
Konzept Zuleikha Chaudhari, Boris Nikitin
Performance Gaurangi Dang

Eine Auftragsarbeit im Rahmen der Ausstellung „insert14“ am Indira Gandhi National Centre for the Arts, kuratiert durch Raqs Media Collective. Gefördert durch Pro Helvetia.