Choreografien der Performance

PerformanceProcess

Opening
Performance / Festival
Die Kaserne Basel zeigt vom 26.9. - 1.10. künstlerische Arbeiten zwischen Performance und Choreografie in denen sich die Körper in einem Spektrum von ausgestellter Objekthaftigkeit bis hin zur organisierten Choreografie in Zeit und Raum bewegen. In «Myousic» untersuchen Dimitri de Perrot und Julian Sartorius das Verhältnis zwischen Aufführung und Publikum und erzeugen bewusst täuschende Wahrnehmungen. Im Anschluss gibt Marie-Caroline Hominal mit «Silver» eine berauschende Club-Performance zwischen elektronischer Musik und Exzess. Ausserdem lädt sie die Zuschauer_innen zu der intimen Performance «Der Triumph des Ruhms» in ihren Backstagebereich ein. Die gealterten «Blue Tired Hereos» von Massimo Furlan durchlaufen die Basler Innenstadt als erfahrene Männer in Supermen-Kostümen. Das Publikum begleitet sie auf ihrem Erinnerungstrip. Der Tänzer und Choreograf Foofwa d’Imobilité realisiert mit seinem «Dancewalk» einen künstlerischen Bannwalk entlang der Grenze zwischen Basel-Stadt und Baselland und tanzt sich in «Histoires Condansées» durch 125 Jahre Tanzgeschichte. Jen Rosenblit und Simone Aughterlony stellen sich in der Performance «Biofiction» in grellrosa-fleischigen Kulissen mit Holzwerkzeug, Seilen und elektronischer Musik gegen übliche Konventionen und generieren ein queeres Bewusstsein gegen normative Zuordnungen. La Ribot, die Diva der Genfer Tanz- und Performanceszene, kombiniert in ihren «Distinguished Hits 1991-2000» die Wildheit und die Kultiviertheit ihres eigenen Körpers, um sich in ständiger Wandlung neu zu erforschen. Am selben Abend gibt es ein extravagantes Konzerterlebnis mit OY und Mister Milano. Teils sichtbar, teils unsichtbar, hörbar oder spürbar erfinden die eingeladenen Künstler_innen jeweils neue Spielregeln des performativen Ereignisses.


Weitere Informationen: www.performanceprocessbasel.ch

Unterstützt durch: Abteilung Kultur Basel-Stadt