Digitalbühne Zürich (CH) «Polder: Tintagiles»

Labor der Erzählkunst

Nach den beiden Erzählforschungslabors im Winter 2016/17 im Fabriktheater Zürich, bei der Bio-Feedback-Daten der User_innen gesammelt worden sind, hat die Digitalbühne Zürich ihr Erzähl-Experiment «Polder: Tintagiles» weiterentwickelt: Die Performerin Meret Hottinger und ihr von Quantencomputern gesteuertes superintelligentes Androiden-Alter Ego verschmelzen zu einem Übermenschen, das die Möglichkeiten von Virtual Reality, schwarmintelligenter Erzähltechnik und Handpuppen-Horror als digitale Prothesen für ihre Zwecke benutzt.

Eine Produktion der Digitalbühne Zürich nach dem Puppen-Dramolett «Der Tod des Tintagiles» von Maurice Maeterlinck. In der Basler Ausgabe des Erzählforschungslabors sind drei Basler Oberstufen-Klassen Teil des Erzählexperiments.

Die Digitalbühne Zürich setzt sich aus der Kamm(m)acher Gmbh und der Theatergruppe 400asa zusammen. Sie ist ein kreatives Studio, das die Potentiale der Digitalisierung für die darstellenden Künste erforscht und sie vereint Experten aus Theater, Film, Game-Design und Forschung in multidisziplinären Projekten.

2016 wurde 400asa vom BAK mit dem Theaterpreis für innovatives Storytelling ausgezeichnet.

www.digital-buehne-zurich.com
Mit Meret Hottinger, Corinne Soland
Regie Digitalbühne Zurich, Der Schwarm
Konzept, Dramaturgie, Text Samuel Schwarz, Leopold Helbich, Corinne Soland
Musik Michael Sauter
Bühne, Kostüme Jimena Cugat
Grafik Manuela Murschetz
Video Digitalbühne Zurich
Spiel VR Wanda Wylowa, Sira Topic
Technische Leitung VR-Technik & Digital Puppeteering Janina Woods
Mitarbeit Puppen Elisabetha Bleisch

Forschungspartner_innen Maher Ben Moussa, Nadia Magnenat-Thalmann, Simon Senecal, Yvain Tisserand (Miralab, ISI, CUI, University of Geneva), Stephan Streuber (EPFL, Laboratory of Behavioral Genetics), Hanson Robotics (www.hansonrobotics.com), Dr. M. Alejandra Quirós-Ramírez

Produktionsleitung Digitalbühne Zurich
Produktionsassistenz Caroline Baur

Mit dem Mitwirken der Schulklassen von Oliver Friedli und Tina Sarno (Sek Binningen), Katrin Benz (Sek Bäumlihof) und Nina Ramseyer (Minerva) als Teil des Vermittlungsprojektes "Urban Games", gefördert durch die Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik
Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia, Avina Stiftung, Migros-Kulturprozent, Samsung Schweiz, Georges u. Jenny Bloch Stiftung, Christoph Merian Stiftung.