Fabian Hinrichs «Die Zeit schlägt dich tot»

Ein musikalischer Monolog über die ganz grossen Fragen / Mit der Musik von Jakob Ilja (Element of Crime)

Ein elektrifizierter Gospelabend, in dem es um alles geht: Das ist eine Ansage, die zu Fabian Hinrichs passt. Der Berliner Schauspieler ist in letzter Zeit für seine parforceartigen Theaterabende mit René Pollesch an der Volksbühne Berlin bekannt geworden, wurde 2009 von der Zeitschrift Theater Heute zum Schauspieler des Jahres ausgezeichnet und erhielt beim Berliner Theatertreffen 2012 den Alfred­Kerr­Preis. In «Die Zeit schlägt dich tot» tritt er nun als Autor, Regisseur und Schauspieler in Erscheinung: Er hebt zu einem nicht enden wollenden Monolog, zu einem abendfüllenden Song, einer musikalischen Erzählung an. Unterstützt wird diese durch E-Gitarrengewitter – die Musik kommt von Jakob Ilja von Element of Crime und seiner Rock’n’Roll und Post-Punk-Band. In «Die Zeit singt dich tot» geht es um die existenziellen Fragen, die man sich als 15­Jähriger stellte und zu denen man mit über 40 zurückkehrt. Liebe, Leben, Erfüllung, Verzweiflung – «Das Leben ist nicht kompliziert, sondern einfach schrecklich» wie Michel Houellebecq schrieb. Gehen wir es an!

 

«Fabian Hinrichs verkleidet sich als Schmerzensmann, sehnt sich nach etwas Neuem, stürzt sich in eine Publikumsumarmung, fordert die Zuschauer zu Nettigkeiten mit Nebenmann und Nebenfrau auf. Man müsste sich Sorgen um diesen Schauspieler machen (und um uns alle), wäre da nicht dieses Hinrichs­Grinsen, das sagt: Alles wird gut.» (Tagesspiegel, Oktober 2012)

 

Mit der Musik von Jakob Ilja (Element of Crime)


Von und mit Fabian Hinrichs.
 Musik und Komposition: Jakob Ilja. 
Jakob Ilja (Gitarre), 
Nikko Weidemann (Tasten), Niels Lorenz (Bass), 
Carolina Bigge (Schlagzeug). Konzeptionelle Mitarbeit/Raum: Jürgen Lehmann. Kostüme: Jelena Mileti. Regieassistenz: Sina Kiessling. Technische Leitung: Martin Beims (MWB GmbH). Licht: Marc Zeuske. Ton: Thorsten Schwarzbach. Produktion: Christine Kammer / Büro Tom Stromberg.

Eine Produktion von Foreign Affairs I Berliner Festspiele in Koproduktion mit  Hebbel am Ufer (Berlin) sowie Ringlokschuppen Mülheim,  Stadsschouwburg Amsterdam, Le Maillon - Théâtre de Strasbourg und Kaserne Basel.

 

 



Mitglieder des FSK, des Jugendclubs der Kaserne Basel, besuchen die Vorstellung vom 13.12. zum reduzierten Eintritt von CHF 12.–