Kiriakos Hadjiioannou «Oder wem gehört die Welt»

Premiere

«Oder Wem gehört die Welt» ist ein Tanzstück nach dem politischen Kunstfilm «Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt» (1932) von Slatan Dudow, Bertolt Brecht, Hanns Eisler und Ernst Busch. Vor dem Hintergrund der damaligen Krise und in Anlehnung an Brechts politische Ästhetik thematisiert das Stück Möglichkeiten der kollektiven Zusammenarbeit und Solidarität.

Hadjiioannou verbindet Tanz, Live-Musik und Videoinstallation und greift in fünf Kapiteln zentrale Filmmotive auf: Jobsuche, die industrielle Arbeitsweise, Partnersuche, politische Diskussion, Satire, Sport, Spiel und Selbstmord. Im Wunsch nach Verwirklichung einer sozialen Utopie von Gerechtigkeit und Solidarität verausgabt sich die Gruppe in jedem Kapitel bis zum Äussersten. Sie scheitert und muss sich wieder neu formieren.

Der gebürtige Grieche Kiriakos Hadjiioannou studierte Tanz an der National School of Dance in Athen und Choreografie und Performance an der Universität Giessen in Deutschland. Er lebt in Basel und ist als Performer in Produktionen von Martin Schick und Alexandra Bachzetsis zu sehen. Mit seinen Stücken «Second Skin» und «Le Sacre du Printemps – Suite Bâloise» war er zuletzt im Theater Roxy zu Gast. Kiriakos Hadjiioannou wird 2014 und 2015 im Rahmen des Projektes «YAA! –Young Associated Artist» in Zusammenarbeit mit Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung und Kaserne Basel unterstützt.

Link zum Originalfilm von 1932

Konzept, Choreographie: Kiriakos Hadjiioannou

mit: Léonard Bertholet, Kiriakos Hadjiioannou, Anja Meser, Dominique Cardito

Musik: Falk Rößler
Videodesign & Technik: Jost von Harleßem
Video: Anna Schmidt, Malte Scholz
Movement attendance: Nancy Stamatopoulou
Oeil Extérieur: Dominique Cardito
Grafik Design: Ada Tsani
Produktionsleitung: stranger in company℗


Eine Produktion von Kiriakos Hadjiioannou in Koproduktion mit der Kaserne Basel und der Gessnerallee Zürich

Wir danken: Fachausschuss Tanz und Theater der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Fondation Nestlé pour l'art, Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige GGG, Stiftung Edith Maryon und allen weiteren Unterstützern.