Susanne Sachsse (DE) & Xiu Xiu (US) «Original Sin - A Concert»

14. Performance Projekt der LISTE Art Fair Basel

Eine wahre Geschichte: Während die DDR ihre antifaschistische Schutzmauer um Berlin errichtet, gelingt es Luise Brand, ein majestätisches Haus in einem kleinen Dorf in Thüringen zu bauen, wo sie mit ihrem älteren Ehemann, ihrem jüngeren Liebhaber, zwei Töchtern und zwei Hunden zusammenlebt. Verhältnisse, die gegen die sozialistischen Moralvorstellungen verstoßen. Später ist die Mauer weg, Luise Brand tot, die DDR gescheitert. Das Haus aber lebt. Die Schauspielerin Susanne Sachsse transformiert die Geschichte ihrer Bewunderung und Verachtung für ihre Großmutter Luise Brand zu einer Konzertperformance. Mit selbst geschriebenen Liedern, außergewöhnlichen Performer_innen und Musiker_innen wie Vaginal Davis und Jamie Stewart erschafft sie ein glamouröses, mysteriöses Memorial: Sexy, queer, dark!

14. Performance Projekt der LISTE Art Fair Basel (11. - 16.6.)
Kuratiert von Eva Birkenstock.

Mit Vaginal Davis, Susanne Sachsse, Angela Seo, Marc Siegel, Jamie Stewart
Musik Xiu Xiu
Konzept/Lyrics Susanne Sachsse
Bühne/Kostüm Jonathan Berger mit Şenol Şentürk, Gesine Kaufmann
Video Ruth Schönegge
Licht Jackie Shemesh mit Martin Siemann
Sound Aaron Ghantus
Makeup Christian Fritzenwanker
Assistenz Richard Gabriel Gersch

Produktion Katharina Bischoff

«Original Sin» entstand in Zusammenarbeit mit Phil Collins & Tobias Yves Zintel und ihrer Video Art & Performance Seminargruppe an der Akademie für Medienkunst in Köln:

Panoramabild Marios Pavlou & Karen Zimmermann
Moving Image und Animation Peter Haas, Julia König, Levin Krasel, Thomas Lambertz, Danila Lipatov, Jonathan Omer Mizrahi, Max Mauro Schmid, Walter Solon & Nicolai Szymaski
3D Print Thomas Lambertz
Studio Sequence Direktoren Miriam Gossing & Lina Sieckmann
Studio Sequence DOC Christian Kochmann

Eine Produktion von Susanne Sachsse, Jonathan Berger und Xiu Xiu in Kooperation mit Silent Green. In Koproduktion mit dem Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfond) und den Münchner Kammerspielen. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.