TanzTage: La Ribot

Llámame Mariachi (Theater Roxy)

Aufgepasst: Diese Vorstellung findet im Theater Roxy statt!

Die TanzTage Basel präsentieren in ihrer sechsten Ausgabe erneut aktuelle Tendenzen des zeitgenössischen Schweizer Tanzes sowie erstmals auch ausgewählte internationale Tanzproduktionen. Die Kaserne Basel und das Theater Roxy haben ein Programm zusammengestellt, das eine Entdeckungsreise durch den zeitgenössischen Tanz und seine vielseitigen Formen anbietet.

Der choreographische Abend präsentiert eine überraschenden Szenerie: ein Tisch voller Bücher, eine Videoprojektionsfläche. Der Zuschauer sieht eher ein Sitzungs- oder Konferenzzimmer als eine Tanzbühne. Das Stück beginnt mit einem Film, der sich im wahrsten Sinne um Raumaufnahmen und Oberflächen dreht. Die Kamera tanzt mit den TänzerInnen mit und filmt den Theaterraum – ein klassisches Guckkastentheater mit stuckverzierten Decken – aus ungewöhnlichen Perspektiven. Die drei PerformerInnen reichen sich untereinander die Kamera weiter, das Material ist ungeschnitten. Es entsteht ein hypnotisierender Film mit einem speziell dafür geschaffenen Soundtrack von atom™. Im zweiten Teil führen uns die drei PerformerInnen La Ribot, Marie-Caroline Hominal und Delphine Rosay in eine humorvolle Liveperformance. Jetzt geschieht alles verlangsamt – der Rausch der bewegten Bilder ist vorbei. Bewegungen wie in Zeitlupe, kombiniert mit Texten über Tänzerpersönlichkeiten und Reflexionen über den Tanz werden immer wieder mit Störungen konfrontiert. La Ribot untersucht in «llamame mariachi» den Einfluss von Choreographie auf unterschiedliche Körper und Materialitäten.

La Ribot ist Tänzerin, Choreographin und bildenden Künstlerin. Seit 2004 lebt und arbeitet sie in Genf – ihre Arbeiten sieht man regelmässig bei internationalen Festivals wie auch an Tanzhäusern in Paris, Barcelona, Buenos Aires oder London.

«All those who bought a ticket to see (...) Llámame Mariachi (Call Me Mariachi) as part of the Beirut International Platform of Dance witnessed a trio of women who not only had the majority of the audience in stitches, but also enacted a piece of cutting-edge contemporary dance theater...» (The Daily Star, Lebanon)

www.laribot.com


(Im Rahmen der Serié Romandie.)


Regie/Choreographie: La Ribot| Tanz: Marie-Caroline Hominal, La Ribot, Delphine Rosay | Lichtdesign: Daniel Demont | Licht/Videotechnik: Sandrine Faure | Tontechnik: David Scrufari | mariachi n°17 film: Regie/Choreographie/Bühne: La Ribot | Kameraführung: Marie-Caroline Hominal, Delphine Rosay, La Ribot | Kamera: Daniel Demont | Musik: atom™ | Tondesign: Clive Jenkins | Video: Sylvie Rodriguez | Postproduktion: Massimiliano Simbula | Technik: Stéphanie Rochat, David Scrufari Bühne (Realisation): Victor Roy | Produktion: La Ribot | Administration: Grégory Ysewyn | Koproduktion: La Comédie de Genève, Festival La Bâtie-Genève, Festival d’Automne à Paris, Les Spectacles vivants - Centre Pompidou (Paris), Fundação Caixa Geral de Depósitos – Culturgest (Lissabon), Réseau Open Latitudes | Unterstützung von: Stadt und Kanton Genf, Pro Helvetia, Leenaards Stiftung, Ernst Göhner Stiftung. Zusammenarbeit mit: Fresnoy, Studio national des arts contemporains. | Dank an: Luc Peter, Gilles Jobin, Edwin Culp, Mélanie Rouquier, Fafa, Olivier Devin, Florent Leduc, Pascale Pronnier, Anne et Nicola Marangon, Emilie Nana, Claude Bourgeois, Heleen Treichler, Lorena Ribera, Family Déco, Théâtre de Carouge, Oskar Gomez-Mata.